Hafen Marseille

Aufgewachsen im Saarland und durch das Studium in Saarbrücken war Frankreich meist nur wenige Minuten entfernt. Klassenfahrten gingen oft nach Paris und auch zum Finale der Tour de France war ich mal in Paris zu Besuch.

Als die Tour de France ihren Startpunkt im Saarland hatte, war ich im Promotion Team für die Tour im Saarland. Wir fuhren zu Events und durften bei der Deutschlandtour im Promotion-Auto mitfahren. Als Dank wurden wir zum Finale nach Paris eingeladen. Da ich am Tag zuvor noch auf Mallorca war und in Frankfurt den letzten Zug vom Flughafen zurück ins Saarland verpasste, musste mein Onkel nachts noch Chauffeur spielen, damit ich den Zug am nächsten Tag von Saarbrücken nach Paris besteigen konnte. Damals war mir nicht wirklich bewusst, wie weit die Strecke wirklich ist, als ich ihn abends anrief und drum bat, dass er mich in Frankfurt abholt.

In Marseille habe ich mich mit zwei australischen Freundinnen getroffen, die ich in Buenos Aires kennen gelernt habe. Rae lebte damals in Nepal und kam aus Katmandu angeflogen, Martina lebte in Katar und reiste von dort an und Michelle, die ich damals noch nicht kannte, reiste aus Perth in Australien an. Ich kam aus Köln hinzu und wir trafen uns in einem Hostel in Marseille. Auch wenn zwischen unserem Kennenlernen in Argentinien und dem Wiedersehen in Frankreich sechs Jahre lagen, so war es doch, als hätten wir erst gestern Good bye gesagt.

Die Tage in Marseille verbrachten wir stilecht mit Baguette, Käse und viel Wein.

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